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Was ist ein Selfstorage-Anbieter wert?

Ein Selfstorage-Anbieter im Rhein-Main-Gebiet mit knapp 3 Millionen Euro Umsatz und drei Mitarbeitenden: Diese Faktoren prägen seinen Wert.

2:47 Min.

Welche Eckdaten hat das Unternehmen?

Es geht um einen Selfstorage-Anbieter im Rhein-Main-Gebiet. Das Unternehmen vermietet rund 780 Lagereinheiten auf etwa 6.200 Quadratmetern. Die Auslastung liegt aktuell bei 91 Prozent.

  • Jahresumsatz: knapp 3 Millionen Euro
  • EBIT: rund 1,15 Millionen Euro
  • Mitarbeitende: drei
  • Grundstück und Gebäude: vollständig im Eigentum des Unternehmens
  • Kunden: rund 35 Prozent Gewerbe, 65 Prozent privat
  • Erweiterungsfläche auf dem eigenen Grundstück vorhanden

Der Eigentümer möchte das Unternehmen aus Altersgründen verkaufen.

Warum reichen drei Mitarbeitende für fast 3 Millionen Euro Umsatz?

Das Verhältnis von Umsatz zu Personal wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich. Es erklärt sich aus dem Geschäftsmodell. Selfstorage ist stark digitalisiert. Die meisten Kunden buchen ihre Lagerbox online und unterschreiben den Vertrag digital. Sie erhalten einen Zugangscode und nutzen die Fläche innerhalb der Geschäftszeiten selbstständig. Für den laufenden Betrieb wird deshalb kaum Personal benötigt.

Welche Rolle spielen Standort und Auslastung?

Bei einem Selfstorage-Unternehmen entscheidet die Lage fast über den gesamten Erfolg. Der größte Bedarf an zusätzlichem Lagerraum entsteht in wirtschaftlich starken Regionen mit vielen Wohnungen, Handwerksbetrieben und kleinen Unternehmen.

Danach richtet sich der Blick auf die Auslastung. Bei 91 Prozent stellt ein Käufer sofort zwei Fragen:

  • Ist diese Auslastung dauerhaft erreichbar?
  • Wurden die Mietpreise bewusst niedrig gehalten, um sie zu erreichen?

Spielraum für Mietpreiserhöhungen besteht vor allem dann, wenn eine Anlage nahezu voll ausgelastet ist und Wartelisten bestehen. Bei 91 Prozent sieht der Sprecher diesen Spielraum eher als begrenzt an.

Was sagen Kundenstruktur und Erweiterungsfläche über die Zukunft?

Die Mischung aus Privat- und Gewerbekunden wird im Reel positiv bewertet. Privatkunden sorgen für eine breite Streuung. Gewerbekunden bleiben in der Regel über Jahre. Daraus ergeben sich stabile und planbare Einnahmen.

Ein Punkt, der oft vergessen wird, ist die Frage nach dem Wachstum. Hier gibt es auf dem Grundstück noch Platz für eine Erweiterung der Anlage. Für einen Käufer ist das relevant. Zusätzliche Lagerboxen können den Unternehmenswert weiter steigern, ohne dass ein neuer Standort aufgebaut werden muss.

Warum ist die eigene Immobilie ein Wertfaktor?

Grundstück und Gebäude gehören dem Unternehmen. Gerade in Ballungsräumen ist das ein Wettbewerbsvorteil, denn geeignete Grundstücke werden immer knapper. Grund und Boden lässt sich nicht vermehren. Ein Käufer erwirbt damit nicht nur einen laufenden Betrieb, sondern auch die Fläche, auf der er stattfindet.

Eine konkrete Bewertung nennt das Reel nicht. Sie wird in einem folgenden Video aufgelöst.

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